Videomapping mit Livemusik am Karlsplatz

Abschluss der Jüdisch-Muslimischen Kulturtage Heidelberg am 11. August

Die Jüdisch-Muslimischen Kulturtage Heidelberg (JMKT) neigen sich ihrem Ende zu. Nach einem sehr erfolgreichen Kultursommer mit einem vielfältigen Angebot aus Musik, Film, Lesungen, Ausstellungen und Debatten warten die Kulturtage zum Abschluss noch einmal mit einem ganz besonderen Event im öffentlichen Raum auf: Mit einem Videomapping mit Livemusik am Germanistischen Seminar am Heidelberger Karlsplatz am Donnerstagabend.

Videomapping ist eine innovative Form der Medienkunst, bei der speziell designte Bildsequenzen auf eine Oberfläche projiziert werden. Zum Abschluss der JMKT präsentiert der in Berlin ansässige jüdisch-ukrainische Künstler Pavel Franzusov diese am Donnerstag, 11. August, ab 21 Uhr am Heidelberger Karlsplatz.

Musikalisch begleitet wird er dabei durch den seit 2013 ebenfalls in Berlin ansässigen iranischen Tanbourspieler Pouria Solhjou. Geboren 1982 in Kermanshah und später aufgewachsen in Teheran lernte er das Spielen der Tanbour, eines Instrumentes, das eine besondere Bedeutung in verschiedenen mystischen Traditionen Irans und Kurdistans hat.

Im Zusammenspiel von Videokunst und Tanbour erwecken beide Künstler das Palais Boisserée, Gebäude des Germanistischen Seminars der Universität Heidelberg, zum Leben und erzählen eine Geschichte. Eine Geschichte über Verlieren und Wiederfinden, über Angst und Schmerz und über heilende Zuversicht, die eine Freundschaft schenken kann.

Die JMKT sind Teil des Heidelberger Bündnisses für Jüdisch-Muslimische Beziehungen und werden getragen von Teilseiend e. V. – Muslimische Akademie Heidelberg i. G., der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, dem Karlstorbahnhof und dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg. Gefördert werden die Kulturtage von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) sowie durch das Kompetenznetz Plurales Heidelberg im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, sowie durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg (Infos auch auf www.karlstorbahnhof.de).

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