Südtiroler Kräuterkunde

Mit den „Roter Hahn“-Bauern die Welt der Heilpflanzen entdecken

Gegen alles ist ein Kraut gewachsen. Bei den Urlaubsbauernhöfen der Marke „Roter Hahn“ trifft dieses Sprichwort voll und ganz zu, denn in Südtirols mildem Klima wachsen mehr als 120 verschiedene Heil- und Gewürzpflanzenarten. In liebevoll angelegten Gärten und auf sonnigen Bergwiesen gedeihen sie weit weg von viel befahrenen Straßen. Das Wissen über die Wirkung der naturbelassenen Kräuter geben Bauern und Bäuerinnen über Generationen weiter und verraten auch Gästen gern ihre Geheimnisse. Bei einer Kräuterführung zum Beispiel erfahren Interessierte alles über die richtige Verwendung von Lavendel, Salbei oder Rosmarin. Dabei gehen den kreativen Landwirtinnen die Ideen nicht aus: So bieten sie neben Kochkursen und Workshops für Tees, Salze, Würzmischungen oder Kosmetik auch heilende Kräuter-Wellness.

Auf Kräuterpirsch

Welches Gewächs eignet sich am besten für Tee? Was schmeckt in Butter, Käse oder Aufstrich besonders gut? Bei einer anregenden Wanderung durch die Südtiroler Natur machen die „Roter Hahn“-Bäuerinnen ihre Gäste mit der Welt der Wildkräuter vertraut. Sie zeigen, wie auch ein Laie die verschiedenen Arten erkennt und erklären, wie diese verwendet werden können. Dabei entdecken die Teilnehmenden wahre Schätze am Wegesrand, außerdem lernen sie Interessantes über Brauchtum und Tradition. Nach dem Entdecken und Ernten geht’s an die Verarbeitung der wertvollen Heilmittel, wobei die Anwendungsgebiete vielfältig sind: So demonstriert Jutta Tappeiner vom Bacherhof in Nals/Meraner Land bei spannenden Workshops eindrucksvoll, wie sie entzündungshemmende Salben anrührt, bunte Duftkräuter destilliert oder sogar ein Liebeselixier braut.

Duftende Entspannung

„Das Wasser sei des Schöpfers erste Apotheke, die Heilkräuter die zweite“, sagte schon Sebastian Kneipp und machte deshalb die Pflanzen zu einer seiner fünf Säulen. Diese Maxime integrieren auch viele „Roter Hahn“-Bauersfamilien in ihren Alltag und entwickeln daraus neue, wohltuende Konzepte. Kein Wunder, dass Südtiroler Kräuterwellness immer größeren Anklang findet. In landwirtschaftlichen Betrieben wie etwa dem Weidacherhof am Ritten oberhalb von Bozen reicht das Alpin-Spa-Angebot von Packungen, Wickeln und Massagen bis hin zum Kräuterbadl. Denn gerade über die Haut lassen sich die gesunden Wirkstoffe besonders gut aufnehmen. Dabei legt die entsprechend ausgebildete Bäuerin meist selbst Hand an. Danach entspannen Urlauber in den Ruhezonen des kleinen Wellnessbereichs oder des duftenden Kräutergartens.

Urlaubssouvenir der besonderen Art

Im Roter Hahn-Onlineshop können sich Urlauber die Qualitätsprodukte aus den Südtiroler Kräutergarten auch nach Hause bestellen. Die derzeit dort erhältlichen Tees und Gewürzmischungen stammen vom Pflegerhof in Kastelruth/Dolomiten und aus dem Kräutergarten Wipptal im Eisacktal. Um das Gütesiegel zu erhalten, müssen sie bestimmte Richtlinien erfüllen. Entscheidend dabei sind das Sammeln der verwendeten Kräuter zum richtigen Zeitpunkt, die Einhaltung der strengen Bestimmungen des biologischen Anbaus sowie das Befolgen der Leitlinien für Arznei- und Gewürzpflanzen. Interessierte finden in der Gratis-Broschüre „Qualitätsprodukte vom Bauern“ neben Infos zu Produkten und den verpflichtenden Kriterien auch allerlei Rezepte.

Genießer-Tipp: Die bäuerlichen Schankbetriebe der Marke „Roter Hahn“ servieren vor allem im Frühling verstärkt Gerichte wie Südtiroler Wildkräutersuppe, Bärlauch-Knödel oder Spargel mit Bozner Soße. Viele Kräuter schmecken solo als Salat ausgezeichnet, andere dienen als Ergänzung und präsentieren so ihr volles Aroma. Am Ungererhof in Ratschings/Eisacktal etwa füllt Bauer Walter seine Kartoffelteigtaschen mit Sauerampfer, Brennnessel, Feldkräutern und Latschenkiefern.

Infos unter www.roterhahn.it

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